Der Kitchenclub ist ein offenes Begegnungsangebot für Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte ab 18 Jahren in Hamburg. Im Mittelpunkt steht das gemeinsame Kochen, Essen und der Austausch in einer geschützten und wertschätzenden Atmosphäre.
Das Projekt richtet sich insbesondere an Menschen, die in Erstaufnahmeeinrichtungen leben und dort oft nur eingeschränkte Möglichkeiten haben, ihren Alltag selbstbestimmt zu gestalten. Gerade die Zubereitung eigener Speisen und das gemeinsame Essen spielen jedoch für viele Menschen eine wichtige kulturelle und soziale Rolle. Essen bedeutet nicht nur Versorgung, sondern auch Identität, Erinnerung, Gemeinschaft und ein Stück Zuhause.
Der Kitchenclub schafft einen Raum, in dem diese Erfahrungen wieder möglich werden. Gemeinsam planen die Teilnehmenden mit der Angebotsleitung die Inhalte der Treffen und bereiten Gerichte aus unterschiedlichen Kulturkreisen zu. Dabei entstehen Begegnungen, Gespräche und neue soziale Kontakte – ganz unkompliziert über die gemeinsame Aktivität in der Küche.
Durch den Kitchenclub sollen kulturelle Vielfalt sichtbar gemacht und soziale Gemeinschaft gestärkt werden. Gleichzeitig fördert das Angebot Selbstbestimmung, Eigenverantwortung und die Möglichkeit, aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Die regelmäßigen Treffen bieten einen geschützten Rahmen für Austausch, gegenseitige Unterstützung und neue Perspektiven im Alltag des Ankommens in Deutschland.
Der Kitchenclub findet jeden Mittwoch ab 19 Uhr im Cafe Eins in der Altonaer Straße 63 in Hamburg statt.
Darüber hinaus erhalten Teilnehmende Informationen über weitere kostenlose Unterstützungsangebote des Trägers, die beim Ankommen und der Integration in Deutschland unterstützen. Grundlage des Projekts ist die Überzeugung, dass gemeinsames Kochen und Essen Menschen verbindet, unabhängig von Herkunft, Sprache oder Lebensgeschichte.
















